Aus der alternativen Bewegung heraus entsteht in Aarau Ende der 1980er Jahre das Bedürfnis nach kulturellen Freiräumen. Zeitgleich wird die Kunath Futter AG nach Burgdorf verlegt und die Kulturschaffenden erhalten damit die Möglichkeit, die Futterfabrik im Telli-Quartier umzubauen und darin einzuziehen. 

1991 wurde der offizielle Betrieb in den Ateliers und dem Veranstaltungsraum aufgenommen. Seitdem ist viel passiert. Inzwischen veranstaltet das KIFF vor allem Konzerte-, Tanz- und Kleinkunstveranstaltungen in zwei Veranstaltungsräumen (Saal und Foyer) und betreibt eine Bar (Silo) als separaten Raum und Fumoir. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf Pop/Rock Musik, sowohl in Form von Live-Konzerten als auch Partys mit DJ. Pro Jahr finden rund 200 Veranstaltungen mit gesamthaft 45 000 BesucherInnen statt. Teile der Futterfabrik werden an ein Figurentheater sowie in Form von 12 Ateliers an über 20 Kunstschaffende weitervermietet. 

Der Verein wird von einem ehrenamtlichen Vorstand getragen und ein Team aus 12 Festangestellten gestaltet den laufenden Betrieb in der Futterfabrik. Fast 200 freiwillige Helferinnen und Helfer aus Aarau und der Region unterstützen den Betrieb in ihrer Freizeit hinter und vor den Kulissen. 

Seit 2011 ist das KIFF ein Aargauer Kulturleuchtturm und erfährt sowohl politisch als auch finanziell einen grossen Rückhalt seitens des Kantons Aargau und der Stadt Aarau. Das KIFF ist nicht mehr aus der Stadt Aarau und dem Kanton Aargau wegzudenken. Nun wagt sich das KIFF an einen nächsten Schritt und ein weiteres Vierteljahrhundert Kultur in der Futterfabrik.

Bald folgen hier mehr Infos..