Datum:
Donnerstag, 07.10.2010
Doors:
20:30 Uhr
Show:
21:00 Uhr
Ort:
Foyer
Konzert | Stil: Indie, Rock
Eintritt: 15.-
Da spielt einer als One-Man-Band stinkfrech eine Kult-Clubhymne der Kult- Clubband LCD Soundsystem nach, die manche gute Party erst zu dem machte, was sie sein sollte – einfach geil: "Daft Punk Is Playing At My House" kommt zwar bei Magic Arm weniger punkig und viel relaxter daher, ist aber deshalb nicht weniger spannend und aufmüpfig. Die Manchester Evening News feierte Magic Arm als „innovativsten und berauschendsten jungen Musiker der Stadt", was bei der vorhandenen Dichte schon etwas heissen will. Inzwischen hat Marc Rigelsford, der Magischarm-Mann, das Album "Make Lists Do Something" nachgeschoben. Bestes englisches Songwriting, Indietronics und Alternative- Folk lassen die 12 Songs Namen wie Beck, The Beta Band, Adem, Simian und so weiter aus prallgefüllten Feuerwehrschläuchen droppen. Alles Quatsch. Da ist was ganz Eigenes am Tun, das ist kein fauler Abklatsch-Zauber! Aufgetreten ist Magic Arm schon mit Beirut, Iron&Wine und James Yorkston; BBC Radio1-DJ Steve Lamarq deklariert seinen Glastonbury-Auftritt als Highlight.
Fai Baba schreibt Songs auf die so manch Singer-Songwriter neidisch wäre. Der Züricher steht diesmal im Trio auf der Bühne und brettert einem Songs um die Ohren, dass einem schwindlig wird. Psychodelisch, feinfühlig und einfach grossartig! In Eigenregie in seinem Zimmer an der Schandmeile Zürichs aufgenommen, schickt uns Fai Baba, wenn nicht durch die Sümpfe und Mangrovenwälder der Südstaaten, dann doch entlang düsterer Korridore verraucht-verruchter Bars. Fai Baba hat auf jeden Fall das Talent, scheinbar mühelos zwischen Folk, Blues, Psychedelic und Rock hin und her zu gleiten und so schwermütige Musik zu machen die gleichzeitig auch eine bezaubernde Leichtigkeit mit sich trägt.
http://www.myspace.com/magicarm
http://www.myspace.com/faibaba
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