Ein Hoch auf die Mini-Festivals!

Letzthin entfachte an einer Feierabend-Bier-Runde eine Debatte, die ich gefühlt jeden Frühling habe: Ist Livemusik an Festivals oder bei Konzerten in voller Länge besser?
Yaroslav Kachanovskiy

Viel Musik auf einmal entdecken und kürzere Spielzeiten versus kuschlige Clubluft und eine lang ersehnte Session mit der Lieblingsband? Die Diskussion erübrigte sich schnell, da die Künstler:innen und Musikgenres am meisten ausmachen. Ausserdem ist Vorfreude beim Festival- oder Clubkonzert immer vorprogrammiert. Ich plädiere übrigens für beides – Konzerte aller Art sind mein Wohlfühlort.

Bleiben wir doch bei den Festivals, denn im Frühling tauen bereits die ersten Openair-Bühnen wieder auf. Aarau liebt Festivals: in und um unsere Kleinstadt sprudelt es von Veranstaltungen. Klein, fein und handgemacht sind diese Mini-Festivals und so auch schillernde Gemeinschaftsorte.

Auch im KIFF geht das Festival-Feeling los: Zuerst feiern wir mit dem Skateboard Verein Punk- und Skaterkultur (16.5.), dann mit dem queeren Kollektiv Glimmer den ESC-Final (17.5.), unsere Kunst-Freund:innen beim Ateliert(r)akt (24.5.), den Metal am Metalmayhem-Festival (6.-8.6.), den Hardcore im Rüebliland am  Friends Fests (24.6.) und zum Schluss Emo-Sein am dritten himmeltruurig-Summerfest (27.6.). Langweilig wird es auf keinen Fall.

Ein Artikel der Telli Post

Dieser Artikel erschien in der Mai-Ausgabe der Telli Post als KIFF-Blog.