Fr 21. Nov

Gina Été CH

Fr 21. Nov

Gina Été CH

Support
Hilke CH
Konzert
Indie Pop
Indie
Pop
Orchestral Pop
Doors
20:00
Show
20:30
Location
Foyer
Eintritt
30.–
Mindestalter
16+
Wurstwagen
offen

Gina Été

Auf ihrem zweiten Album «Prosopagnosia» setzt sich GINA ÉTÉ mit Zuordnung, Wiedererkennung und Abgrenzung auseinander. Sie schreibt über Mensch-Sein, Körper-Sein und als-Frau-geboren-Sein, über entstandene Verletzungen, wenn persönliche Grenzen und Identitäten nicht wahrgenommen und falsche Zuordnungen gemacht werden. Die Zürcher Künstlerin präsentiert darauf kunstvollen Hybrid-Pop mit politischem Anliegen. Ihre bisherigen Veröffentlichungen brachten der Schweizer Songwriterin Vergleiche mit Radiohead und Björk ein: rhythmisch vertrackt, genre-fluid, mit Einflüssen aus Klassik und Jazz. Kein Wunder, dass die studierte Bratschistin regelmässig von Acts gebeten wird, für Streichensemble zu arrangieren (Sophie Hunger, Panda Lux, Evelinn Trouble) oder bei Live-Shows zu unterstützen. So begleitet sie etwa Schweizer Indie-Größen wie Faber, Black Sea Dahu oder To Athena auf Tour, ebenso wie den kanadischen Singer-Songwriter und Filmkomponisten Patrick Watson.

Auf «Prosopagnosia» steht jedoch GINA ÉTÉ im Mittelpunkt: Diesmal hat sie intensiver denn je co-produziert, gemeinsam mit Noé Franklé und Wannes Salomé (Luwten, Klangstof). Die Musikerin spielt auf ihrem Zweitwerk neben Viola auch Klavier, Synthesizer und Gitarre. Den Fokus hat sie auf edgy Beats, sphärische, raumgreifende Streicher-Arrangements und Synths gelegt. Dank ihrer eigenen Handschrift glänzt das Album in vielen Facetten, gewissermassen wie die Mimik eines Gesichts: mal subtil, mal expressiv, manchmal düster, dann wieder zartschön.

Gina Été

Hilke

«Am I angry enough?» fragt Hilke auf ihrem neuen Album. In zehn Songs taucht sie ein in die emotionalen Landschaften, die in den dunkelsten Ecken ihrer transfemininen Identität verborgen sind, und erkundet die Selbstermächtigung, die in feministischer Wut zu finden ist. Musikalisch ist das Album alles andere als intellektuell – es ist verletzlich, sanft, zutiefst traurig und doch hoffnungsvoll. Wenn Wut ein Katalysator für solche Kunst sein kann, gibt es nur eine Antwort: Ja, Hilke. Genau wütend genug.

Hilke